27,5 Milionen gibt es schon. Und fast jede Sekunde kommt ein neuer Weblog dazu. Zumindest auf dem Papier. [oder der Festplatte] Interessant scheint aber auch, dass der Inhalt nicht so schnell wächst, da viele Einträge einfach nur Querverweise sind.

Die Weblogs, so sagt man, seien für das Internet das, was die Klowände für die reale Welt seien. Jeder, den es mächtig drückt, kann dort seine Ergüsse loswerden. Ob es der Rest will oder nicht. Da musst sich der Herr, der das geäußert hat, doch gleich entschuldigen, damit er politisch korrekt bleibt. Nun gut, die Meinungsfreiheit in Frage stellen, das geht wohl nicht. Aber man bedenke auch was herauskommt, wenn jeder schreiben kann was er will. Wie Marko feststellte, hat da jeder seine Portion Schuld zu tragen.
Aber hat sich dieser Mann wirklich so geirrt? Auch hier es genauer hinzuschauen. Da fange ich doch gleich mal bei mir an: Ist das was hier steht, bessser als das, was an einer Klowand geschrieben steht? [...natürlich abgesehen davon dass dieser Text wohl nur in einem vier Sterne Klo an die Wand passen würde und sich die Sache mit den Bildern und den Links etwas schwer gestalten würde...] Seien wir mal ehrlich: Keiner mag es, doch jeder braucht es. Es stinkt und trotzdem wird es täglich heimgesucht. Das Klo, das Klo mit der Wand. Und wohl keiner kommt da wieder raus, ohne gelesen zu haben, was da an der Wand geschrieben steht. Ein kurzer Schmunzler über “Was Vatikan kann Mutti schon lange” und andere Heiterkeiten, und weiter geht’s. Raus aus dem Klo und wieder über die Schmierfinken schimpfen. Hauptsache man hat sich den Mund die Hände gewaschen.
Und für alle die sich mit der Anti-Anti-Klowandkampagne solidarisch zeigen wollen, gibt’s noch was zum in den Blog einbauen:
… genug, wo ist die Seife? …
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