
Heute ist mein letzter Arbeitstag bei Pangora Paris. Somit wären die 5½ Monate, die doch eigentlich soooo lange dauern sollten, vergangen, aber bestimmt nicht vergessen. Denn dank der mehr als erlebnisreichen letzten Wochen und danke fehlendem Internetanschluss gibt es 160S.+ Beweismaterial plus das eine oder andere Erinnerungsbild.
Auch wenn meine Französischkenntnisse bei weitem nicht an die von Victor Hugo, Voltaire oder Napolen heranreichen, zum Überleben hat es letzten Endes doch gereicht. (denn sonst könnte ich das hier nicht schreiben
) Und verglichen mit dem Niveau (wenn man das überhaupt so bezeichnen kann), dass ich vor meiner Ankunft als Französischkenntnisse ausgegeben habe, ist es mir tatsächlich gelungen, die eine oder andere Vokabel aufzuschnappen. C’est la balle!
Jedem, der gerade überlegt, ob er ein Auslandssemester einlegen soll oder nicht, kann ich nur empfehlen: Tu es! Egal welche Art von Erfahrungen man sammeln wird, es ist der Einblick in eine zum Teil völlig andere Welt, die ohne das “richtig”, dass man bisher als unumgänglich empfunden hat, ganz gut, manchmal sogar besser, zurechtkommt. (Ich weiß nicht warum, aber da fällt mir spontan der Verkehr am Charles de Gaulle Kreisverkehr oder der andere Parkstil ein) Es hilft, <achtungVorlesungsfloskel>den Blick über den Tellerrand</achtungVorlesungsfloskel> zu wagen, was sich besonders dann empfiehlt, wenn der eigene Teller schon leergesssen wurde.
Ich schwanke gerade extrem zwischen “Schade dass es vorbei ist” und “Schön wieder nach Deutschland zu gehen” hin und her, ein Gefühlswandel, der in den letzten Tagen immer extremer geworden ist. Doch ich denke das ist gut so.
Dann bleibt mir nur noch, au revoir an alle zu sagen, die ich in Paris kennengelernt habe, und dank derer ich ein mehr als lohnenswertes halbes Jahr in der Hauptstand der Grande Nation verbringen durfte. Und natürlich servus an alle in Deutschland, denn morgen geht es wieder zurück nach Deutschland. Da bin ich wieder!
PS: Ob meine Deutschkenntnisse schwer darunter geleidert haben, wärde ich noch sehenn. Aper ich glaupe nischt. Dänn wäe heisd eß so schöhn: Mudderschprache bleibd Mudderspraache!
PPS: Selbstverständlich ist ein halbes Jahr Praktikum besser als ein halbes Jahr Erasmus.
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Link: Mein erster Eintrag aus Paris
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