Die Zeit regt eine Diskussion an, die ich schon lange für sehr sinnvoll halte: Bei allen Vorzug die Apps als Software für Smartphones bieten, stellt sich die immer dringlichere Frage nach den Apps Kosten für ein Unternehmen. Wie lange noch werden Unternemen versuchen, über zig verschiedene Apps auf zig verschiedenen Plattformen zu entwicklen und aktuell zu halten, wenn es doch eine HTML5-konforme Webseite für alle Geräte und Plattformen ebenso tut? Nichts gegen Apps, sie haben definitiv ihren Nutzen und ihre Daseinsberechtigung. Aber nicht überall und für alles. Denn wer soll das auf lange Sicht bezahlen? Es gibt nun mal nur ein Internet, und das sollte geräteunabhängig zugänglich sein.
Ich begrüße den Schritt der Zeit und bin gespannt auf weitere Entwicklungen in diesem Bereich.
Auf W&V ist dazu ein interessantes Interview “Abschied von der reinen App-Lehre: Das Interview mit Wolfgang Blau” erschienen, in dem der Zeit.de Chefredakteur Rede und Antwort steht.